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Die Pflege in St. Josef

"Satt und Sauber" kann jeder.

Uns ist es wichtig, unsere Bewohner ganzheitlich und dabei individuell zu sehen und zu betreuen. Dazu gehört die Unterstützung der Grundpflege ebenso, wie die Beachtung sowie die Verringerung der Risiken (Bsp.: Sturzrisiko) und vieles mehr.

Die Ressourcen unserer Bewohner fließen in die Pflegeplanung mit ein. Uns ist es wichtig, die Selbständigkeit eines jeden so weit wie möglich zu erhalten. Was die Pflegebedürftigen noch selbst tun können, das sollen sie auch noch selbst tun. Sich einfach hinsetzen und das Pflegepersonal alles machen lassen: Das würde nicht zu unsere Einstellung von Respekt und Würde gegenüber unseren Bewohnern passen.

Sicher, so wäre man beispielsweise bei der Grundpflege schneller fertig, was für viele Institutionen verlockend ist, denn überall ist die Ressource Zeit sehr knapp. Aber das möchten wir vermeiden, denn zu einer guten Pflege gehört es, die Bewohner in ihren Schwächen zu unterstützen und in ihren Stärken zu fördern.

Unsere Mitarbeiter orientieren sich an den individuellen Tagesstrukturen der Bewohner. Wer von ihnen z.B. das Mittagessen später serviert bekommen möchte, wird diesen Wunsch nach Absprache auch erfüllt bekommen.

Da wir erkannt haben, dass vor allem der pflegerische Bereich bei der Versorgung der Bewohner gefordert ist, haben wir uns entschieden, den Berufszweig der hauswirtschaftlichen Helfer aufzubauen. Diese unterstützen die Pflegenden bei der Essensversorgung und der Zimmerpflege, der Sauberkeit des Rollators, des Rollstuhls oder ähnlichen Aufgaben.
Die direkte Pflege unserer Bewohner basiert auf den AEDL (Aktivitäten und existenzielle Erfahrungen des Lebens). In allem aber geht es immer und zuerst um das Wohl des Bewohners. Er soll froh einen jeden neuen Tag erwarten - und all die Zuwendung, die ihm auch dann entgegengebracht werden wird.

Kosten für den Pflegebedürftigen

Der Aufenthalt in einer Pflegeeinrichtung ist mit nicht unerheblichen Kosten verbunden. Den "Löwenanteil" bei diesen Kosten machen Aufwendungen für das Personal aus. An 365 Tagen, rund um die Uhr, auch sonn- und feiertags, sind Mitarbeiter für die Bewohner im Einsatz.

Reicht das persönliche Einkommen oder Vermögen nicht aus, um den Aufenthalt in der Pflegeeinrichtung zu finanzieren, so empfehlen wir Ihnen, sich mit dem Sozialamt in Verbindung zu setzen, um gegebenenfalls Leistungen der Hilfe zur Pflege zu beantragen.